![]() Lebensversicherung verkaufen |
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Die Lebensversicherung ist in Deutschland immer noch die beliebteste Form der Vorsorge: Über 97 Millionen abgeschlossene Verträge zeigen, dass im Durchschnitt jeder Deutsche mehr als eine Lebensversicherung abgeschlossen hat. Eine Lebensversicherung sollte möglichst früh abgeschlossen werden, damit sich der Effekt des Zinses-Zins auswirken kann und sich das eingezahlte Geld auch wirklich effektiv vermehrt. Dies ist jedoch auch ein entscheidender Nachteil, denn man geht mit 20-40 Jahren Laufzeit eine Verpflichtung über einen Zeitraum ein, den man selbst unmöglich abschätzen kann. Die Gründe, eine laufende Kapitallebensversicherung zu kündigen, können daher vielfältig sein: Schwer kann man abschätzen, was in einem solch langen Zeitraum geschehen könnte. Die Rückgabe der Police an den Versicherer ist jedoch immer mit Nachteilen verbunden - Gebühren, Storno-Abzüge, evtl. keine oder reduzierte Gewinnbeteiligungen: Mit all dem muss man bei einer vorzeitigen Kündigung rechnen. Viele Versicherungsnehmer geben trotzdem Ihre Versicherung einfach an die Gesellschaft zurück, denn Sie wissen gar nicht, dass die Kündigung der Lebensversicherung Nachteile birgt. Denn es gibt hier einen Ausweg: Seit einigen Jahren kann man seine Versicherung im sog. Zweitmarkt verkaufen. Ein Unternehmen kauft dabei Ihre Police auf, und Sie erhalten mehr Geld dafür als bei einer regulären Kündigung. Das Unternehmen bezahlt die Beiträge für Sie weiter und profitiert somit vom regulären Wertanstieg der Police. Natürlich gibt es auch hier viele Anbieter, deren Konditionen es zu vergleichen gilt. So kaufen nicht alle Anbieter auch alle Policen auf, darf die Restlaufzeit des Vertrages bestimmte Werte nicht überschreiten (z.B. 15 Jahre), bei anderen muss eine bestimmte Versicherungssumme (z.B. 10.000 EUR) gegen sein. Auch kann es sein, dass nur Policen von bestimmten Anbietern gekauft werden. Nicht zuletzt kann man für die gleiche Versicherung unterschiedliche Angebote erhalten - ein Vergleich lohnt sich also sicherlich. Bei vielen Unternehmen bleibt beim Verkauf einer Lebensversicherung sogar ein Todesfallschutz weiter erhalten: Stirbt also die versicherte Person vor Laufzeitende, zahlt der Aufkäufer den Hinterbliebenen einen Todesfallschutz. Es ist jedoch darauf zu achten, wie dieser genau aussieht und was das Unternehmen hier bietet. Beachten sollten Sie auch, ob evtl. Steuern auf den erhaltenen Verkaufspreis der Versicherung anfallen. Hier gibt es unterschiedliche Regelungen und Fristen, die sich im Zuge der Einführung der Abgeltungssteuer 2009 wieder verändern werden. Fazit: Müssen Sie Ihre Lebensversicherung kündigen, sollten Sie sich ein Angebot auf dem Zweitmarkt einholen, denn der Lebensversicherungs Verkauf bietet meist bessere Konditionen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Ihre Lebensversicherung zu beleihen. |
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